Hallo,
immer häufiger wird AluRiffelblech im Innenraum verarbeitet. Obwohl ich mehr auf die Glattblechoptik stehe *lol* ,kann ich nachvollziehen das das auch eine Menge Arbeit sein muss das Zeug zuzuschneiden. Hier:
prima Idee! Man sollte vielleicht mal an den Hersteller herantreten und anregen, auch noch ein Wellblechspray herzustellen. Das würde in der Entengemeinde sicherlich auf reges Interesse stoßen, schließlich gibt es da Leute, die Wellblechhauben aus GFK nachbauen.
Wäre vielleicht auch für Passe interessant, vielleicht mag er ja seine Burton auch mal in einen Ju 52-Look versetzen?
LG
Béla,
der schon einige Sonderschrauben verbaut hat...
Niemand ist unnütz; auch der Dümmste kann noch als schlechtes Beispiel dienen!
Ich bin gerade dabei mir über Riffelblech und andere Stilelemente/Stabilitätselemente den Kopf zu zerbrechen. Ein Bekannter hat Riffelblech als Boden eingebaut.
Was kann man sonst noch in den Boden bauen, das genau so stabil ist, aber leichter? Denn leicht ist ja wohl "the name of the game" bei einem Burton....
Also Vorschläge gern willkommen, aber wenns geht etwas auf Realitätsnähe achten.
Weltraumaluminiumsandwichcomposit ist NICHT realitätsnah, zumindest nicht für mich, bin kein Luft-Und Raumfahrtingenieur mit entsprechenden Bezugsquellen...
genau, Claus hat recht. Ich habe Riffelblech im Boden verbaut. Mit der Hand zugeschnitten und eingepasst. Darunter ist Dämmung. Die Ränder sind abgespritzt, es gibt keinen Wasserablauf. Ich hoffe auf nicht so große Wassermengen im Inneren. Das mit dem Foto ist immer noch ein Problem für mich, ich versuchs nochmal, ansonsten auch gerne als PN.
Bastlergrüße aus Unterfranken
Norbert
kurz vor der Rente noch nen Traum erfüllen.
2010 Traum erfüllt > und jetzt??????
über Geschmack kann bekanntlich nicht streiten. Du schreibst "Stilelemente". Stilistisch gehört die Burton in die 40er Jahre des vergangengn Jahrhunderts, auch wenn sie die Stielemente jener Zeit nur zitiert und imitiert.
Zum Stil der Burton paßt dann eher schon ein Holzfußboden, wenn man keinen edlen Teppich verwenden will.
Riffelblech ist imho eher ein Stilelement von Traktoren und Baumaschinen, wo solche Bleche verhindern sollen, daß der Arbeiter mit morastigen Gummistiefeln ausrutscht.
Natürlich kann man auch einen 1938er Maybach mit Niederquerschnittreifen auf Magnesiumfelgen und LED-Tagfahrlicht ausrüsten, aber wie sieht das denn aus?
In meiner Rougie sieht es so aus:
LG
Béla
Niemand ist unnütz; auch der Dümmste kann noch als schlechtes Beispiel dienen!
unter dem Teppich ist in der Mitte das obere Deckblech des Rahmens (verzinkt) und seitlich die Plastekarosse. Der Teppich hat keinen gummierten Boden, so daß evtl. eingesickertes Wasser auch wieder verdunsten kann. Danach habe ich im Teppichfachhandel lange suchen müssen.
Die beiden "Perser" gab es mal bei ATU für 2,55 das Stück.
Tja, und die Instrumente, das ist eine lange Geschichte. Gesehen habe ich sie erstmalig in der Cabrioente von Hans Heynen (Autex). Der hatte aber die Frontringe, wohl weil angegammelt waren, mit Goldbronze bemalt, und das Armaturenbrett aus Kiefer sah auch nicht ganz so edel aus.
Aber die Uhren, das war es! Die Halbmöndchen als Gegengewichte der Zeiger, wie bei einer Kirchturmuhr! Das paßte zu dem Oldtimerlook, den Die Burton doch ausstrahlen sollte!
Diese Instrumente wurden bis 1987 von VDO als Classic-Serie verkauft. Es gibt sie aber nicht mehr. Ich habe mir aus dem Zwischennetz alle VDO-Tachodienste rausgesucht und in der ganzen Republik rumtefloniert. Nur ein Händler bei Nürnberg hatte noch einen Tacho seit '87 im Regal liegen. Den Ladenhüter habe ich sofort gekauft. Der Verkäufer hat mir den Tacho noch umgebaut, da er nicht die richtige Getriebeanpassung hatte.
Dann habe ich weitergesucht und in Köln die Zifferblätter für Drehzahlmesser und Voltmeter sowie einen großen und zwei kleine Zeiger aufgetrieben. Das Zifferblatt für ein Ölthermometer war nirgends mehr zu finden.
So habe ich auf der Grundlage der vorhandenen Instrumente neue "alte" gebaut.
Ich wede mich nachher mal dranmachen, und die ganze Geschichte des Armaturenbrettumbaus mit vielen Bildern zusammenzuschreiben und dann kannst Du - und natürlich alle anderen Interessenten - sie als .pdf bekommen.
LG
Béla
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