Geisterfahrer

Fragen rund um den Burton

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Béla
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Registriert: Di Okt 23, 2007 8:09 am
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Geisterfahrer

Beitrag von Béla »

High zusammen,

Vor ein paar Wochen fuhr ich spät abends bei Sauwetter nach Hause. Heizung voll auf. Nach wenigen Kilometern war es richtig warm im Auto und ich wollte die Heizung kleiner drehen, ging aber mal wieder nicht. In den Endlagen verklemmt sich die Heizungsmimik gerne mal, da muß man dann an den Wärmetauschern den Klappen von Hand etwas über den Totpunkt helfen.
Angesichts des schüttenden Regens verspürte ich aber keine Neigung auszusteigen, den Deckel vorne hochzuklappen und den Eingriff vorzunehmen. Statt dessen ging ich den trockenen Weg: Jacke, Hemd und Hose ausgezogen und nackich weitergefahren.
Wiederum ein paar Tage später flatterte mir ein Schreiben der Obrigkeit ins Haus, in dem es hieß: Ihnen wird vorgeworfen, blablabla, begangen zu haben, blablabla, überschritten blablabla um 12 km/h. Beweismittel: TraffiPhot S Film-Nr. usw.
Und dieses "Beweismittel" zeigte eindeutig ein Gespenst:

Bild

Klar, daß ich anhand dieses Bildes den Fahrer nicht identifizieren und somit weder mich als Schuldigen bekennen noch jemand anderen als Täter denunzieren konnte. :D
Klar auch, daß es sich um einen typischen Fall von Fehlbelichtung aufgrund der durch den hohen Kontrastumfang überforderten Belichtungsautomatik des TraffiPhot S handelt. Und klar ist auch, daß man diesen Effekt reproduzieren kann, und zwar nicht nur, indem man barfuß fährt, sondern durch den Einsatz geeigneter technischer Maßnahmen. :wink:
Und nun die Frage an die Juristen unter Euch: Welchen Verbrechens macht man sich schuldig, wenn man solche technischen Maßnahmen einsetzt?

LG, das Gespenst
Niemand ist unnütz; auch der Dümmste kann noch als schlechtes Beispiel dienen!

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