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Es gibt keine 155/70-R15 Sommerreifen mehr.

 
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Alfred R



Anmeldedatum: 30.08.2009
Beiträge: 40
Wohnort: Nürtingen

BeitragVerfasst am: Mi, 9. Jul 2014 21:16    Titel: Es gibt keine 155/70-R15 Sommerreifen mehr. Antworten mit Zitat

Hallo Burtonisten,

Viele von uns fahren (wie ich auch), mit den nicht gerade billigen 155/70-R15 78 T MICHELIN ENERGY XT1. Diese Reifengröße haben wir Daimler zu verdanken, die sie bei der alten A-Klasse (A140CDI "5- Liter - Auto") verbaut hatten. Aber irgendwie hatte sich diese Reifengröße auf dem Markt nicht bewährt (zumindest die Sommerversion). Man kann auch in A-Klasse-Foren nachlesen, wie sich schon vor Jahren A-Klasse-Fahrer um diese Reifengröße sorgten.
Meine Reifen sind nun auch schon über 8 Jahre alt, dürften aber (zumindest der Profiltiefe nach, noch paar Jahre genügen.
... und dannach? ... für unsere Sommerflitzer auf Winterreifen umsteigen? ...
Oder zurück zu den Wurzeln: die Enten- 135-R15 er?
Bei mir sind im Schein nur die 155er eingetragen. Wenn man beim TÜV vorfährt, um die schmalen 135er (wieder-)einzutragen, würden die Graukittel schon Augen machen!
Eine andere Alternative währen noch die 145-R15 er (zumindest wenn man sich von Visa oder Ensa antreiben lässt, aber kein Acady-Getriebe besorgen konnte, und das Weber-5-Gang zu teuer ist). Diese Reifengröße, finde ich, würde optisch gut unter die großen Vorder-Kotflügel passen ( gut, an der vorderen Unterkante müsste man paar mm abfeilen, und eventuell den Reifenanschlag etwas enger stellen); ausserdem wär´s nicht so eng zwischen rechtem Hinterreifen und Tankrohr. ... aber, diese Größe ist 5,5% größer als die 125er, und 4,7% größer als die 135er ( der 155/70er ist 3% größer als der 125er, und 2,1% größer als der 135er) .
Bei den etwas größeren 145er Reifen wird also bei gleicher Drehzahl etwas schneller gefahren; Tacho zeigt also weniger an!
Regelungen die ich dazu gefunden haben, lauten wie folgt:


Lt. 77/433/EWG Richtlinie darf die Abweichung bei Autos ab 01.01.1991 max. +10% + 4km/h betragen. Sind bei 100km/h schon satte 114km/h am Tacho.

Der Tacho darf höchstens 7% zu viel anzeigen und kein km/h zu wenig. Bei der Bodenfreiheitsänderung sind Rundungsfehler möglich, die jedoch maximal 1mm betragen, also unerheblich sind.

Bei moderneren Fahrzeugen wird deshalb die Geschwindigkeit am Getriebe gemessen. Ebenfalls über eine Welle oder elektronisch per Kabel. Damit wird die Messung zwar genauer, aber auch noch nicht exakt. Das wissen Polizei und Juristen. Deshalb verbietet die Richtlinie 77/433/EWG generell nur eine Tempo-Unterschreitung. Niemals darf der Tacho weniger anzeigen, als tatsächlich gefahren wird.
Großzügiger sieht es bei der Voreilung aus, der Tempo-Übertreibung. Ist der Wagen vor dem 1. 1. 91 zugelassen, darf der Tacho in den beiden oberen Dritteln seiner Anzeigenskala (mindestens jedoch ab 50 km/h) bis zu sieben Prozent vom Endwert abweichen. Heißt: Bei einem Tacho bis 250 ist eine Abweichung von 17,5 km/h erlaubt. Noch großzügiger messen Fahrzeuge, die nach dem 1. 1. 91 erstmals zugelassen wurden: maximale Abweichung zehn Prozent Plus 4 km/h. Bei gefahrenen 130 protzt dann das Display mit 147 Kilometern.

Für Fahrzeuge die vor dem 1.1.91 zugelassen wurden, gilt folgende Regelung: Die Abweichung darf in den oberen beiden Dritteln der Anzeigeskala - mindestens jedoch ab 50 Km/h - bis zu sieben Prozent des Skalen-Endwertes ausmachen. Wenn also der Tacho bis 230 Km/h reicht, darf also bei jeder Geschwindigkeit über 50 Km/h die Voreilung bis zu 16,1 Km/h betragen.
Für Fahrzeuge die nach dem 1.1.91 zugelassen wurden, ist die Vorschrift ähnlich lax: Hier darf die Abweichung bei jeder Geschwindigkeit zehn Prozent zuzüglich 4 Km/h betragen. Das heißt, dass der Tacho schon bei 50 Km/h bis zu 9 Km/h mehr anzeigen darf. Bei 60 Km/h darf die Abweichung 10 Km/h betragen und bei 130 Km/h satte 17 Km/h.


Also: gefahrene Geschwindigkeit mit Navi oder iPhone messen, und/oder eine Tachomessung bei BOSCH-Diensten.; und eventuell den Tacho justrieren lassen ( einfacher hat´s, wer einen elektronischen Tacho hat).

Aber bis es soweit ist, sich noch den 155er Reifen erfreuen.

Schöne BURTON-Grüße,
Alfred


Zuletzt bearbeitet von Alfred R am So, 14. Jun 2015 6:41, insgesamt einmal bearbeitet
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Claus



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Beiträge: 395
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BeitragVerfasst am: Fr, 11. Jul 2014 9:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alfred,

die Reifen sind schon 8 Jahre alt ?
Da kannst Du beim nächsten TÜV Probleme mit dem TÜV bekommen.

155/70-15 findest Du evt. bei ebay (Kleinanzeigen), nur ob die besser sind ?

145/80-15 gibt es noch als Fernost-Produkt
Wegen der Tachoabweichung musst Du dann halt auf einen elektronischen Tacho ausweichen, MMB hat mir meinen im
Wunschdesign (!!!) für knapp 200.- € realisiert.

Alsdann bleiben nur noch 135/70-15 und 145/65-15 (beide kleiner)
oder aber 165/65-15 , die aber nur auf Burton- oder Peugeot 404-Felgen (letztere dann mit Schlauch).

Gruß
Claus
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Lüder



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Beiträge: 112
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BeitragVerfasst am: Sa, 12. Jul 2014 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Das heisst ihr habt alle brav eure Bugatti Design Felgen eingetragen?
Ich bin auch schon länger mit den 145er am liebäugeln, aber da meine BDF noch immer nicht eingetragen sind und ich wohl auch nicht mit den Felgen die 145er eingetragen bekomme, werde ich wohl weiterhin mit den 135er fahren müssen.
Übrigens Claus, gibt es keine Altersbeschränkung der Reifen. Ab 10 jahre raten dir die Prüfer zwar dass du dir mal neue aufziehen solltest aber wenn sie weder ausgehärtet noch rissig sind dürfen sie sie eigendlich nicht beanstanden! ich habe noch immer die Feuersteine bei mir drauf, und ich bin der Meinung sie sind jetzt 13 Jahre drauf! Da mein Jodocus, bevor er in meine Obhut kam, mehr in der Garage stand als dass er gefahren wurde, haben die Reifen auch weniger Sonne bekommen und sind dadurch nicht so stark gealtert... Mein Prüfer sagte letztes Jahr noch dass die Reifen für ihr alter noch richtig gut sind!
Nur die 145er reizen mich trotzdem mit dem Ensa und dem Ami8 Getriebe...

Tiefgelegte sonnige Grüsse vom

Lüder
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Claus



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Beiträge: 395
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BeitragVerfasst am: Sa, 12. Jul 2014 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lüder,

ja ich hab die 4,5" Felgen zusammen mit den 165/65-15 eingetragen.

Aber wenn Du da ein Problem siehst:
145er auf Entenfelgen montieren, vorfahren, Größe eintragen lassen, ummontieren auf BDF !
Aber einen elektronischen Tcho wirst Du schon brauchen !!

Altersbeschränkung bei Reifen gibt es nicht, ist schon klar, aber der Prüfer wird sicher was sagen.....

Claus
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Alfred R



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BeitragVerfasst am: Mo, 28. Jul 2014 21:56    Titel: 155er Reifen Antworten mit Zitat

kann ich so einiges zustimmen; ...
zu Ebay-Reifen: zu den gesehenen, waren meine noch die besseren!
4,5" Peugeot -Felgen: habe mir schon einen 5er Satz besorgt ( und den hässlichen dicken M12-GewindeDom entfernt, und ein dezentes M10er Gewinde eingeschweisst). Mein Antrieb waren die Weisswandringe, die sich bei den schrägen 155er Reifenflanken wellten, selbst bei 2,2Bar. Wollte die 155er auf die 4,5" Felgen aufziehen, in der Hoffnung, daß sich die Weißwandringe wegen den flacheren Reifenflanken, weniger/nicht wellen.
Das mit Hump und Schlauch einziehen, war mir schon vorher bekannt. Hatte es dennoch nicht umgesetzt, und erstmal den kleineren Kompromiss eingegangen, und die Weißwandringe abgenommen.
Und meine Zögerung bei "Schlauch in Schlauchlos-Reifen" hat sich bei meinem Alltags-Kombi bewahrheitet: eines Tages hatte ich einen Platten; und das Ventil ließ sich dannach eindrücken: also war ein Schlauch eingebaut. Den Kombi hatte ich von Vater übernommen, sammt allen Rechnungen: keinen Schlauch aufgeführt! Vater gefragt, ob mal Schlauch reingemacht: Antwort: nicht bekannt! Nach Reifen abziehen entdeckt, daß an einer Stelle der Reifensitz verletzt war (man konnte die Drähte sehen): also bei der Reifenmontage den Reifensitz verletzt, und dann stillschweigend einen Schlauch eingesetzt; und der war an mehreren Stelle angescheuert, bzw durchgescheuert. Und nun zur Kernaussage: die inneren Kanten der schlauchlosen Refen, scheinen sorgenloser gefertigt zu sein, das heißt scharfkantiger, sogar Spitzen. Also nicht zu empfehlen ( ausser als Notfall zu akzeptieren). Wenn´s troztdem sein muß, vor der Reifenmontage, die inneren Kannten schleifend und glättend zu bearbeiten!

Ich weiß es Claus, Du magst den Burton lieber tief und breit; ich tendiere, wie schon geschrieben, lieber auf 145R15´er: aus optischen Gründen, und wegen weicherem Fahr-/ Lenkverhalten ( mehr Gummi-Luft, weniger RückstellKräfte; weiß, den Nachlauf optimieren bringt auch was).
Und bei Visa-Triebling sind größere Reife ja sowieso vorteilhafter.
Und mit dem Tacho: mein Plan ist eher der: meinen mechanischen anpassen zu lassen (falls machbar; zur Reparatur hatte ich ihn schon: hatte keine km gezählt, Tempo aber angezeigt)!

... aber alles zu seiner Zeit!

Gruß, Alfred
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markus
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BeitragVerfasst am: Di, 19. Sep 2017 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

So, jetzt grabe ich das Thema hier auch mal aus.
Ich will jetzt auch mal meine Reifen wechseln und bekomme auch nicht mehr meine 155/70 15 vom Reifendealer geliefert.

Daher werde ich wahrscheinlich auf 145/65 15 umrüsten.
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann muss ich am Tacho nichts ändern? Er zeigt dann mehr Geschwindigkeit an als ich in Wirklichkeit fahre? Mit den 155/70 15 war die Anzeige ja sehr exakt.

Wie bekomme ich die Größe eingetragen? Ich habe noch einen alten Schrieb auf dem steht dass die BDF zum Bausatz gehören und die maximal zulässige Reifengröße 155/70 15 ist.
Denkt ihr das reicht mit dem Hinweis, dass eine Tachoanpassung nicht notwendig ist wegen kleinerem Radumfang?
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Alfred R



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Beiträge: 40
Wohnort: Nürtingen

BeitragVerfasst am: Mi, 15. Nov 2017 20:18    Titel: neue Reifengröße Antworten mit Zitat

Hallo Markus,

... habe erst jetzt gelesen.
Und wie sieht es bei Dir nun aus: hast Dich schon irgendwie entschieden?
Ja, wie Du erkannt hast, Deine Wunschgröße ist deutlich kleiner (als die "kleinste" zugelassene Reifengröße, der 125er).
Wenn Deine Anzeige mit den 155/70er recht genau war, dann wird Dein Tacho mit den 145/65er, bei 100kmh, 5km mehr anzeigen; (ob in Ordnung, weiß ich nicht: mal gehört 3% mehr geht, mal sogar 7%).
Ein Tacho darf mehr anzeigen, aber nichts weniger!
... oder einfacher gesagt: man darf langsamer fahren, als der Tacho anzeigt, aber kein kmh schneller). ... und mit kleineren Reifen fährt man eben sowieso langsamer.

Einen guten Reifenrechner, mit graphischer Darstellung, gibt es bei unseren Nachbarn aus dem Süd-Osten:
http://www.reifenrechner.at/
Da sieht man, daß der 145/65er Reifen hat fast die gleiche Reifenflanken-Schräge wie der 155/70er (eher etwas flacher).

Gruß, Alfred
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markus
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BeitragVerfasst am: Mi, 15. Nov 2017 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alfred,

habe inzwischen die 145/65 15 aufziehen lassen. Bin aber noch nicht viel gefahren und kann daher zum Tacho nichts sagen. Ich werde mir mal eine frei Strecke suchen und dann mit GPS gegenprüfen.

Die Reifen habe ich noch nicht eintragen lassen, allerdings waren die vorherigen ja auch nicht extra eingetragen.
Ich hatte bei der HU immer den Schrieb vorgezeigt, dass die BDF zum Bausatz gehören und als maximale Größe 155/70 gefahren werden darf. Da die Reifen kleiner sind und ich derzeit davon ausgehe, dass es mit dem Tacho auch passt, werde ich das erst einmal so lassen und die nächste HU bei den freundlichen Prüfern in BB abwarten.

Grüße
Markus
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