Baujahr Spenderente Vorteile

Fragen rund um den Burton

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Mausmeister
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Baujahr Spenderente Vorteile

Beitrag von Mausmeister » Mo Okt 27, 2008 8:37 pm

Hi,



für den Burton soll die Ente ja ab Bj. 81 sein wegen der Scheibenbremsen ........


Gibt es Vor oder Nachteile ob man nun ein 81 - er Bj. hat oder ein (viel) späteres gegen 89 / 90

Zwecks Eintragungen - oder zulässige Geräuschwerten oder ähnliches??


Oder mal ganz vorsichtig nachgedacht H - Kennzeichen :oops:


Gruß

Dirk

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Lüder
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Beitrag von Lüder » Mo Okt 27, 2008 10:06 pm

Naja, irgendwann in den 80ern haben die nochmal die Leistung reduziert damit die Ente die Einstufung "Schadstoffarm Kl.C" bekommen hat! Ich glaube das war von 29PS auf 27PS! Ansonsten hat sich meiner Meinung nach nichts geändert! Und das mit dem H Kennzeichen kannst du getrost knicken weil damit du ein H Kennzeichen bekommen kannst muss der Umbau auch mind. 20 Jahre als sein! Und finanziell ist es auch uninteressant da die Steuern bei H Kennzeichen über dem Satz einer Normalzulassung sind! Ausser du meintest es wegen der Umweltzonen! Aber wie gesagt geht eh nich!
Such dir einfach ne billige Ente bei der der Rahmen und die Hütte rott sind, das brauchst du eh nicht und an den Achsen und Schwingen passiert eh nix, zumindest hab ich in meiner fast 24 jährigen Entenzeit keine gesehen! Gut die lenkung könnte ausgeschlagen sein, aber auch die kann man überholen!

Gruss vom Lüder der sich auch demnächst nach einer Ente umguckt damit er den Rahmen bestellen kann und Ansgar (Der Franzose) die Nummer einschlagen kann!
Zuletzt geändert von Lüder am So Jun 07, 2009 9:18 pm, insgesamt 1-mal geändert.

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Béla
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Beitrag von Béla » Mo Okt 27, 2008 10:33 pm

High Dirk,

das Baujahr der Spenderente dürfte wohl ziemlich egal sein, sowohl unter technischen als auch Zulassungsaspekten. Die Scheibenbremsbeläge lassen sich meist etwas einfacher wechseln als die der Trommelbremsen, aber bei Burtons muß sowieso der Karosseriebug dafür abgenommen werden, da macht das bißchen Bremsenarbeit den Kohl auch nicht mehr fett.
Auch die Wirkung der alten Trommelbremsen ist so gut, daß man sie ohne weiteres verbauen könnte, allerdings bekommt man natürlich ein neueres Getriebe leichter in gutem Zustand, und vermutlich werden auch längerfristig gesehen Ersatzteile für die neueren Modelle leichter zu beschaffen sein, also doch ein Scheibenbremsgetriebe verbauen!

Dir und den anderen Neubauern dazu gleich mal ein Tip: konstruiert die Befestigung von Korosseriebug und vorderen Kotflügeln möglichst so, daß sie mit so wenig Schrauben wie möglich befestigt werden, denn man muß den Krempel öfter mal abnehmen, anders kommt man nicht an Kerzen, Ventile und auch kaum an die Bremsen ran.
Bei Rougie müssen 16 Schrauben gelöst werden, das kann man aber auch mit weniger machen.

Wenn Du Deine Burton nächstes Jahr auf die Straße bringst, kannst Du 2039 ein Hakenzeichen beantragen. :lol:
Vorher wird das nix, denn auch wenn Du eine über 30-jährige Spenderente schlachtest, bekommst Du das H nicht, weil es ja kein zeitgenössischer Umbau ist, denn das Alter richtet sich nach der Erstzulassung, selbst wenn da schon der dritte Rahmen drunter und die vierte Karosse drauf ist, mag die auch noch so old aussehen.
Außerdem wird eine Ente (oder ein Derivat davon) mit Hakenzeichen teurer besteuert, lohnt sich also nicht. Auch die Versicherungsbedingungen sind bei Oldtimerzulassung oft recht restriktiv.
Ich habe mich mal danach erkundigt, und da stand im Kleingedruckten, daß
1. auf den Halter ein Alltagsfahrzeug zum normalen Gebrauch zugelassen sein muß,
2. der Oldie nur zu "oldtimertypischen" Fahrten benutzt werden darf, soll wohl heißen, wenn man nach dem Wochenendeinkauf bei Feinkost Albrecht auf dem Parkplatz einen anderen Wagen rammt, die Versicherung nicht in Anspruch genommen werden kann, und
3. war bei dem mir vorgelegten Angebot die Jahresfahrstrecke auf 8000 km beschränkt.

Na denn! Nächste Frage?

LG

Béla
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Beitrag von Béla » Mo Okt 27, 2008 10:46 pm

High Lüder,

Du warst schneller!
Stimmt, mit Hakenzeichen wird das nix, aber die von Dir gegebene Begründung ist m.W. nicht korrekt:
[Korinthenkackmudus an]
Nicht der Umbau muß 30 Jahre alt sein, sondern er muß vor 30 Jahren in dieser Form schon möglich gewesen sein. Das geht natürlich mit einer Plastekarosse nicht.
Man kann aber bleistiftsweise eine Borgward Isabella von 1958 auch heute noch mit einem Golde-Schiebedach ausrüsten, denn das gab es damals auch schon. Dabei spielt auch keine Rolle, ob das nachgerüstete Schiebedach damals schon hergestellt wurde, oder ob es sich um einen Nachbau aus der Jetztzeit handelt. Es muß nur originalgetreu sein.
[Korinthenkackmodus aus]

LG

Béla
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Beitrag von Lüder » Mo Okt 27, 2008 10:54 pm

Hi Béla,
mag sein dass es so war, ich hab mich mal wegen meines Umbaus schlau gemacht und da mein Erpel eh der Prototyp war und er 87 umgebaut wurde kommt das so bei mir auch hin!
Iss mir persönlich auch eh egal da es so oder so nix bringt! Und unsere Umweltzone kann mich mal, wenn se mich und meine Ente dort nicht mehr sehen wollen sollen se sich gehackt legen!
Es gibt aber auch eigenumbauten, ohne Bausätze und da ist eben die Eintragung des Umbaus ausschlaggebend, glaube ich zumindest!

Und mit Leuten die grösser sind als ich leg ich mich eh nich an! :lol:

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Beitrag von Mausmeister » Di Okt 28, 2008 7:24 pm

hab ich verstanden!!!


Nächster Schritt wird jetzt sein die Tage mal bei Autex anzurufen .................


Gruß

Dirk

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Tipp

Beitrag von Feuerspritze » Di Okt 28, 2008 10:05 pm

Hallo Dirk,

lass mir doch mal Deine Email-Adresse zukommen.
Hätte vielleicht noch den ein oder anderen Hinweis

Grüße
Norbert
norbert.boecher@t-online.de
kurz vor der Rente noch nen Traum erfüllen.
2010 Traum erfüllt > und jetzt??????

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Re: Tipp

Beitrag von Lüder » Di Okt 28, 2008 10:09 pm

Feuerspritze hat geschrieben:Hallo Dirk,

lass mir doch mal Deine Email-Adresse zukommen.
Hätte vielleicht noch den ein oder anderen Hinweis

Grüße
Norbert
norbert.boecher@t-online.de
Hmmm, könnten die mich auch interessieren?

Lüder

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Beitrag von Claus » Mi Okt 29, 2008 10:34 am

Hallo Dirk,

es ist grundsätzlich immer besser ein älteres BJ zu haben.

Hierbei spielt das H-Kennzeichen nicht unberdingt eine Rolle (kann aber schon wenn man einen Prüfer findet der das für den Burton einträgt => Feinstaubzone), sondern vielmehr der mögiche Spielraum bei der Erstzulassung.
Hier geht es insbesondere um die Geräusch-Emmisionen, die seit 1976 kontinuierlich strenger geworden sind, und um solche Dinge wie Gurte, Rückfahrscheinwerfer, Nebelschlussleuchten, E-Kennzeichnungen von Lampen und Leuchten, Verglasung und Verdecke usw..............
Es spricht gar nichts dagegen einen Burton mit einem 73er Fahrzeugbrief, Franzosenrahmen UND Scheibenbremsen neu aufzubauen..........

Gruß
Claus
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Beitrag von Lüder » Mi Okt 29, 2008 3:27 pm

Claus hat geschrieben:Hallo Dirk,

es ist grundsätzlich immer besser ein älteres BJ zu haben.

Hierbei spielt das H-Kennzeichen nicht unberdingt eine Rolle (kann aber schon wenn man einen Prüfer findet der das für den Burton einträgt => Feinstaubzone
Gruß
Claus
Also ich hab ja schon einiges über Tüver gehört, aber der das macht muss schon ziemlich dämlich sein wenn er das nicht peilt!
Oder gibt es sowas etwa schon unter Burtoner oder Lomaxern? Gut alt sieht das Teil ja aus aber er hat ja die Unterlagen vom Burton vor sich liegen!
Aufn DET hat auch ein Opi gegen einen Lomax geklopft und meinte das wäre wenigstens noch richtiges Blech gewesen... :lol:

Lüder

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Beitrag von Béla » Mi Okt 29, 2008 5:26 pm

Claus hat geschrieben:...kann aber schon wenn man einen Prüfer findet der das für den Burton einträgt...
High Lüder,

ich glaube, hier hat Claus nur das zwinkernde Smiley vergessen...

LG

Béla
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Beitrag von Mausmeister » Fr Okt 31, 2008 7:10 pm

Claus hat geschrieben:Hallo Dirk,

es ist grundsätzlich immer besser ein älteres BJ zu haben.

Hierbei spielt das H-Kennzeichen nicht unberdingt eine Rolle (kann aber schon wenn man einen Prüfer findet der das für den Burton einträgt => Feinstaubzone), sondern vielmehr der mögiche Spielraum bei der Erstzulassung.
Hier geht es insbesondere um die Geräusch-Emmisionen, die seit 1976 kontinuierlich strenger geworden sind, und um solche Dinge wie Gurte, Rückfahrscheinwerfer, Nebelschlussleuchten, E-Kennzeichnungen von Lampen und Leuchten, Verglasung und Verdecke usw..............
Es spricht gar nichts dagegen einen Burton mit einem 73er Fahrzeugbrief, Franzosenrahmen UND Scheibenbremsen neu aufzubauen..........

Gruß
Claus

Hi,


habe gestern mit Autex (Herr Heinen) gesprochen - mal abgesehen vom H - Kennzeichen stimmte er zu, das dies möglich ist!!


So erstmal allen vielen Dank für die Antworten!!!


Hätte da die nächste Frage - kennt jemand die Gewichtsunterschiede zwischen den einzelnen angebotenen Rahmen????



Gruß

Dirk

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